Probebelastung
Sichere Bauwerke durch präzise Probebelastung von Pfählen und Ankern
Die Probebelastung ist eines der wichtigsten Verfahren im Spezialtiefbau, wenn es darum geht, die Tragfähigkeit von Pfählen, Mikropfählen oder Zugankern zuverlässig nachzuweisen. Nur durch eine normgerechte Überprüfung kann sichergestellt werden, dass Bauwerke auf einem stabilen Fundament stehen und die geplanten Lasten dauerhaft aufnehmen können.
Die Waltner Ingenieurtechnik GmbH führt seit mehr als zwei Jahrzehnten statische Probebelastungen für öffentliche Auftraggeber, Ingenieurbüros und private Bauherren in ganz Deutschland durch. Mit modernster Messtechnik, geschultem Fachpersonal und Erfahrung aus über 800 erfolgreich abgeschlossenen Projekten schaffen wir die Grundlage für die Sicherheit und Nachhaltigkeit von Bauwerken jeder Art.
durch transparente Projektabwicklung
dank modernster Bohr- und Verpressverfahren
durch über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Spezialtiefbau
flexibel und termintreu
Was versteht man unter einer Probebelastung?
Unter einer Probebelastung versteht man ein Prüfverfahren, bei dem ein Pfahl oder Anker gezielt mit steigender Last beaufschlagt wird, um sein Tragverhalten im Baugrund zu ermitteln. Ziel ist es, die tatsächliche Tragfähigkeit des Gründungselements nachzuweisen und mit den geplanten Bemessungswerten abzugleichen.
Besonders im Spezialtiefbau ist diese Methode unverzichtbar, da Baugrundverhältnisse variieren können und theoretische Berechnungen nicht immer ausreichen. Die Probebelastung liefert belastbare Daten, die sowohl für die Sicherheit des Bauwerks als auch für die wirtschaftliche Optimierung der Gründung wichtig sind.
Statische Probebelastung – unser Verfahren
Statische Probebelastung
Bei der statischen Probebelastung wird der Pfahl oder Anker durch hydraulische Pressen belastet, während das Setzungsverhalten mit hochsensiblen Messgeräten aufgezeichnet wird. Schrittweise erhöhte Laststufen geben Aufschluss über die Tragfähigkeit und das Verformungsverhalten.
Normen & Qualitätssicherung
Probebelastungen werden von uns streng nach den geltenden Normen durchgeführt. Besonders relevant ist hier die DIN EN 14199 „Spezialtiefbauarbeiten – Mikropfähle“, die Prüfverfahren und Anforderungen klar definiert.
Unsere Prüfungen umfassen:
normgerechte Belastungsstufen,
lückenlose Messdatenerfassung,
detaillierte Auswertung und Dokumentation,
Übergabe eines belastbaren Prüfprotokolls.
Damit bieten wir Auftraggebern absolute Sicherheit und Rechtssicherheit bei der Abnahme von Gründungen.
Einsatzbereiche der Probebelastung
Eine Probebelastung wird in verschiedenen Situationen im Spezialtiefbau notwendig:
Neubauten mit Pfahlgründung: Nachweis der Tragfähigkeit einzelner Pfähle oder Pfahlgruppen.
Rückverankerungen: Kontrolle von Ankern bei Baugruben oder Stützwänden.
Nachgründungen: Überprüfung der Tragfähigkeit nachträglich eingebauter Mikropfähle.
Industrie- und Brückenbau: Sicherheit bei besonders hohen Lastanforderungen.
Durch diese Vielseitigkeit ist die Probebelastung ein unverzichtbares Verfahren, das in direktem Zusammenhang mit unseren anderen Leistungen wie Pfahlgründung, Rückverankerung und Ankerbohrungen steht.
Probebelastung und Wirtschaftlichkeit
Neben der Sicherheit bietet die Probebelastung auch wirtschaftliche Vorteile. Durch den exakten Nachweis der Tragfähigkeit können Bauwerke häufig mit einer geringeren Anzahl an Pfählen oder kürzeren Pfahllängen gegründet werden. Dies spart Material, Zeit und Kosten – ohne Abstriche bei der Sicherheit.
Probebelastung im Zusammenspiel mit unseren Leistungen
Die Probebelastung ist eng mit anderen Leistungen im Spezialtiefbau verbunden. Besonders häufig wird sie im Zusammenhang mit folgenden Arbeiten eingesetzt:
Pfahlgründung – Nachweis der Tragfähigkeit von Bohrpfählen und Mikropfählen
Rückverankerung – Sicherheit und Stabilität von Baugrubenwänden und Hangsicherungen
Nachgründung – Kontrolle der Tragfähigkeit bei bestehenden Fundamenten
Durch diese Kombination stellen wir sicher, dass Bauwerke auf einem sicheren Fundament stehen.
Was ist eine Probebelastung im Spezialtiefbau?
Eine Probebelastung ist ein Prüfverfahren, bei dem Pfähle oder Anker gezielt belastet werden, um ihre Tragfähigkeit und ihr Setzungsverhalten zu kontrollieren. Sie dient dazu, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gründungselemente nachzuweisen und wird nach geltenden Normen wie DIN EN 14199 durchgeführt.
Was ist der Unterschied zwischen statischer und dynamischer Probebelastung?
Bei der statischen Probebelastung wird über einen längeren Zeitraum kontrolliert Last aufgebracht, um Setzungen präzise zu messen. Die dynamische Probebelastung erfolgt durch kurzzeitige Schlag- oder Stoßbelastungen und eignet sich besonders für Großprojekte mit vielen Pfählen, da Ergebnisse schneller vorliegen.
Wann ist eine Probebelastung erforderlich?
Eine Probebelastung ist notwendig, wenn die Tragfähigkeit der geplanten Gründungselemente nachgewiesen werden muss. Sie wird unter anderem eingesetzt bei:
Neubauten mit Pfahlgründung
Rückverankerungen im Spezialtiefbau
Nachgründungen bestehender Fundamente
Bauprojekten mit besonderen Lastanforderungen
Welche Vorteile bringt eine Probebelastung für Bauprojekte?
Eine Probebelastung bietet Bauherren und Ingenieuren mehrere Vorteile:
Sicherheit über die Tragfähigkeit von Pfählen und Ankern
Minimierung von Bau- und Folgerisiken
Optimierung der Fundamentplanung
Rechtssicherheit durch normgerechte Dokumentation
Waltner Ingenieurtechnik Kiel GmbH
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